Familienarbeit

Elternhaus und Familie legen als primäre und wichtigste Sozialisationsinstanz entscheidende Grundlagen für die Entwicklung der Kinder. Die Kindertagesstätte als erste Einrichtung öffentlicher Erziehung und Bildung knüpft an die Erfahrungen des Kindes in seiner Familie an und erweitert diesen Erfahrungshorizont.

Um der Großzahl der Familien ein freundliches Klima bieten zu können, setzen wir auf Vertrauen und gegenseitiges Miteinander. Damit allen Eltern unsere pädagogische Arbeit durchschaubar wird, sind Möglichkeiten zur Information und zur Begegnung gegeben:

Aufnahmegespräche, Informationsgespräche, Kennlernnachmittage, Elternbeirat der Einrichtung, Tür- und Angelge spräche, Geplante Elterngespräche/ Elternsprechtage, Elternabende mit Referentinnen und Referenten, Einladungen zu Festen und deren Vorbereitungen, Elternbefragungen (QM-Richtlinien)

Aufnahmegespräche: An terminlich festgelegten Tagen sind die Neuanmeldungen der Kinder möglich. Dazu lädt die Leiterin durch die örtliche Presse und über die Pfarrnachrichten ein. Das anzumeldende Kind soll zu einem ersten Kontakt mitkom-men. Dort werden die ersten Informationen gegeben.

Informationsabende: Diese Abende dienen allen Eltern zur Information über den Kindergarten. Seine Ziele, seine Arbeitsweisen, seine baulichen Gegebenheiten und das Personal werden vorgestellt.

Kennenlernvor-/nachmittage

Wie laden alle Neulinge mit ihren Eltern zu einem Kennlernvormittag oder –nachmittag in ihre Gruppe ein. Dort lernen sie die Erzieherinnen und die Eltern der neu angemeldeten Kinder kennen. Ein erstes Erkunden des Gruppenraumes steht auf dem Programm. Eine kurze Führung durch das Haus und das Spielen auf dem Spielplatz sind weitere Punkte des Vormittags / Nachmittags.

Elternbeirat

Jährlich werden aus jeder Gruppe durch die Elternschaft ein Elternvertreter und dessen Stell- vertreter gewählt. Der Elternbeirat besteht aus:

  • den gewählten Vertretern der einzelnen Gruppen,
  • den Erzieherinnen
  • der Leiterin
  • einem Vertreter des Pfarrgemeinderates
  • dem Provisor
  • dem Träger der Einrichtung (seit 2010 Pfarrer Taphorn) Im Allgemeinen trifft sich der Elternbeirat vierteljährlich und bespricht organisatorische, bauliche, terminliche, personelle und inhaltliche Fragen der Kindergartenarbeit. 

 

Tür- und Angelgespräche

Mit diesem Begriff sind die Kurzinformationen beim Bringen und Abholen der Kinder gemeint. Dieses spon- tane Besprechen akuter Verhaltensweisen oder Befindlichkeiten des Kindes sind wichtige Informationen, um dem Kind Hilfestellung zu geben oder besonderes Verständnis aufzubringen.  

Geplante Elterngespräche / Elternsprechtage

Nach einer Vereinbarung haben Eltern mit uns die Möglichkeit, in ruhiger Atmosphäre miteinander ins Gespräch zu kommen. Dies geschieht vorwiegend am Anfang des Kalenderjahres, wenn sich die Neulinge eingelebt haben und sich die Vorschulkinder auf die Entlassung einstellen. Es hilft den Eltern und uns, die Erfahrungen mit den Kindern zu Hause und im Kindergarten auszutauschen.

Bei der Vielzahl der Kinder helfen uns schriftlich festgehaltene Beobachtungen. Dabei kann es auch um Fragen der Erziehungsberatung im Rahmen der Kindergartenarbeit gehen. In vielen Fällen werden dann Hinweise auf andere Institutionen und Förderstellen gegeben.

Elternabende mit Referentinnen und Referenten

Innerhalb des Jahres laden wir, in Zusammenarbeit mit anderen Bildungsträgern, alle Eltern und Interessen- ten zu verschiedenen Themen ein.  

Einladungen zu Festen und deren Vorbereitungen

Mit den Kindern feiern wir kirchliche und gesellschaftliche Feste, zu denen gegebenenfalls auch Familienan- gehörige eingeladen werden. Um solche Jahreshöhepunkte feiern zu können, sind wir auf die Mithilfe der Eltern bezüglich Planung und Durchführung angewiesen.

Elternbefragung

Im Rahmen des QM- Managementprojekts ist eine Elternbefragung eingerichtet worden. Wie versuchen, diese schriftliche Befragung in überschaubaren Abständen durchzuführen, auszuwerten und Verbesserungsvorschläge umzusetzen.